Orthomolekulare Therapie

Orthomolekulare Therapie ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten, durch Veränderungen der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind (Linus Pauling).

Die Orthomolekulare Therapie versteht sich als Ergänzung zur schulmedizinischen Behandlung und versucht, Defizite an Mikronährstoffen zu verhindern bzw. bereits vorhandene Defizite auszugleichen. Eisen-, Magnesium-. Kalium-, Vitamin B12- oder Zinkmangel sind Beispiele.

Bestimmte Lebensabschnitte- und Situationen erfordern einen bestimmten Bedarf an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen, ungesättigten Fettsäuren, Aminosäuren und Enzymen. Dieser Bedarf ist abhängig von der körperlichen Belastung, Erkrankungen, Ernährungsgewohnheiten, Medikamenteneinnahmen, Nikotinkonsum und vom Alter.

Die Gesundheit der einzelnen Zelle und damit des Organismus hängt wesentlich von der Zufuhr der notwendigen Mikronährstoffe ab. Ziel ist daher eine Optimierung der Nährstoffzufuhr über die Ernährung.

In Abhängigkeit vom Gesundheitszustand und vom Behandlungsziel kann die Zufuhr der Nährstoffe auch als Nahrungsergänzungsmittel, bilanzierte Diät, Injektion oder Infusion erfolgen.

Ihr Nutzen

  • Verbesserung der körpereigenen Regulationsmechanismen
  • Medikamente können häufig reduziert oder mitunter auch abgesetzt werden
  • Präventive Wirkung (Gesundheitsvorsorge)